Wohnquartier Goethestrasse Mölln

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Bauherr: Gemeinnützige Kreisbaugenossenschaft Lauenburg e.G.
Design team: : czerner göttsch (Architekten + Stadtplaner), Lysann Schmidt (Landschaftsarchitektin)
Meine Rolle: Verantwortliche Landschaftsarchitektin (Städtebaulicher Wettbewerb)
Adresse: Mölln, Deutschland
Datum: 2018
Fläche: 23.300 m²

Mölln liegt im Gebiet des Naturparks Lauenburgische Seen. Wie auch im übrigen Naturpark  hat die Weichseleiszeit hier eine typische Hügellandschaft mit Laubmischwäldern und aneinander gereihten Seen geschaffen. Auch der südliche Stadtbereich mit dem Wettbewerbsgrundstück war vor seiner Bebauung stark von der Eiszeit geprägt. Namen wie „Auf dem Steinfelde“ und Höhenlinien in historischen Karten sowie die markanten Höhenunterschiede am Robert-Koch-Park weisen auch heute noch darauf hin. In den Freianlagen wird der Bezug zur Endmoränenlandschaft durch eine künstliche Hügellandschaft in den Höfen (die auch Entwässerungsmulden integriert) wieder hergestellt. Die Hügel dienen auch der Trennung zwischen privaten Vorgärten und gemeinschaftlich genutzten Höfen und Gärten. Auch die Auswahl der Bäume (Esche, Ahorn, Kirsche, Eiche) und die Findlinge in den Spielbereichen stärken die Beziehung zwischen neuem Quartier und umgebener Landschaft.
Die Maßstabsentwicklung erfolgte unter Berücksichtigung des Bestandes und soll im Zusammenspiel mit Räumen, Wegen, Achsen und Blickbeziehungen, sowie der Vernetzung mit den benachbarten Stadträumen eine individuelle und harmonische Quartiersidentität sicherstellen.

Der Entwurf erhielt im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs den 1. Preis: „ […] Die Maßstäblichkeit und Einbindung in die Nachbarschaften ist gelungen. Die Blockschließung im Wasserkrüger Weg mit Durchgang wird positiv bewertet. Ein zusätzlicher innerer Weg verbindet das neue Quartier mit seinen unterschiedlichen Freiraumgestaltungen, was vom Preisgericht kontrovers diskutiert wird […] “. (Das Preisgericht)